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Ich habe vor kurzer Zeit mal wieder meine uralten Inlineskates rausgekramt und bin schon ein paar mal wieder damit gefahren - und es macht Spaß
Bin auch schon nen langen steilen Berg heil herunter gekommen mit meiner Hackenbremse. Das klappt also schon ganz ordentlich.
Allerdings möchte ich auch sehr gerne die T-Bremse beherschen, was ich allerdings nicht hinkriege...
Wenn ich meinen rechten Fuß quer nach hinten stelle, drehe ich mich immer nach rechts - so wie bei einer Halbmondbremse (oder wie immer man diese Drehung mit v-förmig gestellten Skates auch nennen mag, welche ich auch ganz gut kann, solange ich zu schnell bin ).
Ich versuche auch schon möglichst viel Gewicht auf das vordere Bein zu verlagern, aber dann dreh ich mich nur nicht ganz schnell
Also, was mache ich falsch? Wie krieg ich diese Bremse hin?
Ich bremse auch des öfteren mit der T-Bremstechnik weil ich bisher keine andere beherrsche die mich zum tatsächlichen stehen bringt.
Am besten du suchst dir ersteinmal einen guten Trainingsplatz wie ein leerer Parkplatz oder sowas. Dann fährst halt geradeaus und versuchst dein Hauptgewicht auf dein standbein zu verlagern und mit dem anderen hältst du halt recht senkrecht hierzu deinen fuß hin und bremst darüber dann langsam ab. Und insgesamt versuchen gradlinig zu fahren.
Einfach n wenig trainieren und nur Mut dazu. Das dauert manchmal seine Zeit bis man das richtige Gleichgewichtsgefühl hierzu bekommt
mfg Basti
Ich habe gerade mal bei neuen Inlinern geguckt,und habe gesehen, dass wohl so 80-84 A harte Rollen normal sind.
Meine sind jedoch nur 76 oder 78 A hart oder sowas.
Kann es damit zusammenhängen, dass die Reibung zu hoch ist?
mit den Rollen hat das nichts zu tun, sondern nur mit der Gewichtsverteilung.
Möglichst viel reicht nicht, es muss das GANZE GEWICHT auf das vordere Bein.
Das heist, du fährst nur auf diesem Fuß, den anderen hebst du vom Boden ab, streckst ihn nach hinten, zum Ausgleich mit dem vorderen Bein etwas ins Knie gehen und den hintern 90° zur Fahrtrichtung und ca. 45° zur Fahrbahn ganz leicht aufsetzen. Zur Übung erstmal ganz sachte schleifen lassen. Wenn das gut geht, kannst du anfangen zu Bremsen. Hierzu den 45° zur Fahrbahn geneigeten Skate SENKRECHT auf die Fahrbahn drücken und langsam nach vorne ziehen. Je mehr Druck um so mehr Brems .
Sobald du Gewicht auf den hinteren Skate bringst, wirst du anfangen dich zu drehen!
Also aufgehts ÜBEN....
War gestern Abend wirklich noch etwas üben und muss sagen, dass es um einiges besser geklappt hat.
Habe es hin und wieder geschafft aus langsamem Rollen herraus den rechten Fuß hinterherschleifen zu lassen *freu*
Bin halt noch nicht auf Bremswirkung sondern auf das Gefühl dafür kriegen gegangen, und es hat schon etwas besser geklappt
Ich hatte wirklich zu viel Gewicht noch auf dem hinteren Bein
Wobei ich mich ja schon irgendwie frage, wie man einen langen Berg die ganze Zeit nur auf einem Bein runterfahren kann, um mit dem anderen zu bremsen...^^
Aber das macht denke ich mal die Übung.
Für so richtig lange Abfahrten ist die T-Bremse ohnehin nicht ideal, da sie die Rollen sehr belastet.
Zwar kann man die Sache auch soweit abwandeln, dass der hintere Skate nicht mehr 90 sondern so 60 - 70° steht, so dass sich die Rollen drehen und nicht auf einer Stelle stehen aber da lässt dann auch die Bremswirkung nach, das taugt höchstens zur Geschwindigkeitskontrolle.
Wenn ich wüsste ich fahre eine Tour mit langen Bergabpassagen, würde ich einen Klotz montieren, ist am einfachsten und billigsten...
nachdem ich nun heute morgen 1 Stunde lang den T-Stop geübt habe, zeigen sich bereits nach dieser einen Stunde erste Abriebspuren an den (neuen!) Original-Rollerblade-Rollen Jetzt war ich so stolz, dass ich mich traue, das rechte Bein senkrecht hinter das linke zu bringen und auf den Asphalt aufzusetzen. Ich glaube, mir fehlte noch etwas mehr Druck auf die Rollen zu bringen, denn eine richtige Bremswirkung stellte sich noch nicht ein. Der gerade aus fahrende Skate blieb aber weiterhin in seiner Spur.
Geht das soooo schnell, dass da Abriebspuren seitlich (Innenseite) bei den Rollen entstehen? Sorry, die Bremsmethode ist nicht schlecht (wenn man sich traut), aber das geht ja richtig ins Geld!
Woran kann das liegen: ich kann mit den Nike Billiginlinern 84er Rollen richtig gut mit dem Klotz bremsen, aber mit der 90er Speedmachine (90er Rollen) haut das nicht mehr hin?? Liegt das an der längeren Schiene? Müsste ich das Bein mit dem Klotz noch weiter nach vorne bringen? (Längerer Weg, da längere Schiene)? Irgendwie bringt mir der Bremsklotz bei der Speedmachine nix. Ich fühl mich nicht wohl mit ihm.
Zur Not klappt aber immer noch die "Pflugbremse", man bleibt zwar nicht ganz stehen, aber die Geschwindigkeit kann auf ganze einfache Weise extrem gedrosselt werden. Voraussetzung: es muss genug Platz vorhanden sein.
Wie setzt denn der Bremsklotz von deinen Speedmachine Skates auf dem Boden auf?
Ich hatte auch mal bei neuen Skates das Gefühl, dass ich viel schlechter mit ihnen bremsen konnte, als mit meinen alten Skates, das lag aber dann daran, das der Bremsklotz neu war und einerseits zu glatt war und andererseits er nur mit einer relativ kleinen Fläche aufsetzte.
Das Problem hat sich dann gelöst in dem ich mal ne ganze weile immer wieder gebremst habe, bis sich die Auflagefläche des Bremsklotzes vergrößert hat und auch rauer geworden ist (durch den Asphalt).
Dann war auch die Bremswirkung wesentlich besser. Und ansonsten zum T-stop: Den würde ich dann erstmal mit den alten Rollen üben bis du ihn recht gut beherrscht und dich auch traust schneller zu fahren. Wenn du das drauf hast kannst du wieder die neuen Rollen benutzen, setzt den T-Stop aber nur ein wenn du ihn auch brauchst (dann halten die Rollen auch länger ;-) ).